Mit grünem Tee für unsere Gesundheit

Mit grünem Tee für unsere Gesundheit

Nur wenige Sachen können so viel Spaß machen wie ein Glas Eistee bei Hitze oder eine Tasse heißer Tee in der Kälte. Wenn wir grünen Tee wählen, wird er uns nicht nur erfrischen und aufwärmen, sondern er fördert er auch die Gesundheit unseres Organismus. Denn grüner Tee wirkt als Antioxidans und er ist ein hervorragendes Entgiftungsmittel, senkt den Cholesterinspiegel und hilft bei der Vorbeugung und Behandlung von Krebs.

Die ursprünglich in Asien heimische Teepflanze (Camellia sinensis) ist ein immergrüner, baumartiger Strauch. Im Allgemeinen wird er in der Höhe von 1,5 m beschnitten, um die Ernte der Blätter zu erleichtern. Je nach Verarbeitung gibt es 4 Teearten: Der fermentierte (gegärte) und der getrocknete schwarze Tee, der thermisch behandelte und getrocknete grüne Tee, der ausschließlich getrocknete Weiße Tee und der Oolong Tee, der nur teilfermentiert wird. Obwohl alle Verfahren die Eigenschaften des Tees beeinflussen, wird die größte Veränderung durch der Fermentierung herbeigeführt. Die während der Oxidation stattfindenden Prozesse bestimmen die Farbe, die Zusammensetzung und das Aroma des Tees.

Heilende Wirkstoffe

Da der grüne Tee reich an Methylxanthin ist – u. a. Koffein und Theophyllin – hat er eine erfrischende Wirkung, verbessert das Gedächtnis und seine L-Theanin-Aminosäure wirkt beruhigend und löst Beklemmungen. Gesundheitsbewahrend sind seine Polyphenole – besonders reich an Epigallocatechin-3-Gallat-Verbindungen – wegen seinem Flavonoidgehalt wirkt er besonders gut gegen Entzündungen und auch als Antioxidans. Er bindet die freien Radikale, die das optimale Funktionieren des Organismus stören und u. a. zur Entstehung von Gefäßerkrankungen und Rheuma führen und eine Rolle bei Krebserkrankungen und Alterung spielen.

Trinken wir grünen Tee

Die Einnahme des grünen Tees verhindert die Entstehung von Alzheimer, fördert die Entfernung der die Gehirnzellen beschädigenden Toxine aus dem Organismus und heilt dadurch diese Krankheit. Er ist ein hervorragendes Entgiftungsmittel, stärkt das Immunsystem und befreit den Körper von die Alterung stimulierenden Toxinen. Er verlangsamt die Vermehrung von Krebs, heilt Wunden, bewahrt den optimalen Blutzuckerspiegel und ist dadurch ein wirksames Mittel bei der Vorbeugung und Behandlung von Diabetes. Täglich 4 Tassen grüner Tee vermindert die Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden, deutlich und eine noch größere Menge hält auch den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht. Da Tee ohne Zucker kalorienfrei ist, fördert er die Verdauung, er ist ein starkes Entwässerungsmittel, unterstützt die Leberfunktionen und vermindert um 1/3 die Emittierung von Enzymen, die für Fettablagerungen verantwortlich sind, so ist er ein hervorragendes Ergänzungsmittel zu einer Abmagerungskur. Um den schnellen Abbau der ins Verdauungssystem gelangenden Fette zu fördern, ist es empfehlenswert, vor den Hauptmahlzeiten ein Glas grünen Tee zu trinken.

Er lässt sich auch zu Hause zubereiten

Es ist gut zu wissen, dass die Dauer der Zubereitung die Eigenschaften des Tees bestimmt. Wenn wir die Blätter nur für kurze Zeit, maximal für 2 Minuten ziehen lassen, werden die Farbe, der Geschmack und der Duft milder. Falls wir sie für 10 Minuten ziehen lassen, bekommt der Tee eine braungelbe Farbe und ein starkes Aroma. Das im grünen Tee befindliche Koffein löst sich im heißen Wasser schnell auf– der Koffeininhalt des Tees wird von der Menge und Dauer des Siedens beeinflusst, die Polyphenole, die als Antioxidantien wirken, brauchen dafür länger Zeit. Um die gewünschte Wirkung zu erreichen ist es wichtig, dass wir die Blätter für längere Zeit ziehen lassen.

Äußerlich angewendet ist er auch wirksam

Auf die Haut aufgetragen, spendet er der Haut Feuchtigkeit, hemmt Epidermis-Entzündungen und seine Antioxidantien schützen die Haut vor der schädlichen Wirkung der UV-B Strahlung und vermindern das Risiko für Melanome. Ihre straffende Wirkung ist sehr effektiv bei der Bekämpfung von Zellulitis.

Hast du gewusst?

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass der grüne Tee kein Koffein enthält. Er enthält so viel Koffein wie der schwarze Tee. Wegen der Fermentierung verliert der schwarze Tee die antioxidierende Wirkung der rohen Blätter.

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