Kurkuma: das gesündeste Gewürz des Globus

Kurkuma: das gesündeste Gewürz des Globus

Kurkuma ist nicht nur erstaunlich würzig - eine der wichtigsten Zutaten zum Curry, sondern hat auch zahlreiche wohltuende Wirkungen. Es fördert die Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel, hemmt hervorragend Entzündungen, wirkt als Antioxidans und entgiftend bzw. lässt sich erfolgreich bei auf Stress zurückzuführender Zellenoxidation, Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems, verschiedenen Arten von Krebs sowie zur Vorbeugung gegen Alzheimer nehmen. Es ist also kein Zufall, dass nach der Meinung vieler Kurkuma das gesündeste Gewürz des Globus ist.

Kurkuma ist in Asien heimisch, es ist eine zur Familie der Ingwerartigen gehörende perennierende Pflanze mit weichem Stiel. Es gibt mehrere Arten, unter denen Curcuma longa die am häufigsten verwendete ist. Die Knolle dieser Pflanze - Rhizom - wird verzehrt. Der wichtigste Wirkstoff ist das Kurkumin, durch dessen Polyphenol-Pigmente (Kurkumin ist eine Polyphenolverbindung) es eine stark entzündungshemmende, antibakterielle, virus- und pilztötende sowie antioxidierende und Krebs vorbeugende Wirkung hat. Darüber hinaus enthält Kurkuma in größeren Mengen das für den Organismus lebenswichtige Beta-Karotin, Askorbinsäure, Kalzium, Eisen, Niacin, Zink, Kalium, Ballaststoffe und Flavonoide.

Reinigen wir unsere Organismus mit Kurkuma

Seine Knolle lässt sich hervorragend bei Entgiftungskuren verwenden: Sie fördert die Verdauung, erhöht die Anzahl der von der Bauchspeicheldrüse abgesonderten Enzyme und lindert so gleichzeitig die Dyspepsiesymptome, in erster Linie Brechreiz und die Blähungen im Unterbauch, ihr häufiger Verzehr hemmt die Entstehung von Magenkatarrh. Ihre entgiftende Wirkung entfaltet sie nicht nur im Magen und im Darmtrakt: Sie regt nämlich auch die Enzymproduktion in der Galle an und stimuliert die Gallenblase, die auf deren Wirkung hin in größeren Mengen ihren Schleim in den Zwölffingerdarm absondert. Kurkuma schützt die Leber vor mit den Lebensmitteln in unseren Körper gelangenden toxischen Stoffen, zur Absonderung der Gifte.

Ein wirkungsvoller Verbündeter im Kampf gegen den Krebs

Zahlreiche Studien wurden über die Krebs vorbeugende Wirkung von Kurkuma angefertigt, vor allem im Zusammenhang mit bösartigen Veränderungen des Zwölffingerdarms, des Dickdarms, des Enddarms und der Brüste bzw. mit den Metastasen. Erfahrungsgemäß ist die Anwendung noch erfolgreicher, wenn es zusammen mit Omega-3-Fettsäuren enthaltenden Lebensmitteln in den Organismus gelangt.

Es schützt die Adern und beugt dem Herzinfarkt vor.

Die vorteilhafte Wirkung auf den Cholesterinspiegel ist ebenfalls erwähnenswert, sie ist darauf zurückzuführen, dass es zu einer Steigerung der Produktion von HDL - nützlichem Cholesterin führt, während es die Absorption von LDL - schädlichem Cholesterin - verhindert. Eine der Hauptursachen von Aderverkalkung besteht darin, dass das oxidierte Cholesterin an den Aderwänden anhaftet. Dies wird durch Kurkuma verhindert, indem es sich wie ein Antioxidans auf das Cholesterin auswirkt - dank dessen ist es ein hervorragendes Mittel zur Prophylaxe von Aderverkalkung. Dadurch, dass es die Gesundheit der Adern bewahrt, spielt es eine bedeutende Rolle bei der Vorbeugung von Erkrankungen des Blutkreislaufs wie z. B. Herzinfarkt.

Auch wenn man es kocht, verliert es nicht seine kraftvolle Wirkung.

Es reagiert nicht auf Hitze, die Qualität und Quantität seiner Wirkstoffe ist unverändert. Vergessen wir jedoch nicht, dass nur eine kleine Menge davon absorbiert wird, wenn man es nur in sich konsumiert. Damit er seine entgiftende, desinfizierende oder gerade eben antioxidierende Wirkung entfalten kann, muss er zusammen mit anderen Lebensmitteln eingenommen werden. Dafür reichen schon eine Messerspitze Pfeffer, ein wenig Ingwer oder ein paar Tropfen Olivenöl aus. Von besonderem Interesse ist, dass Kurkuma in saurer Umgebung sich gelblich, in basischer Umgebung hingegen rötlich verfärbt.

Wusstest du das?

Da es als Antioxidans wirkt, verhindert es auch die Entstehung von schädlichem Beta-Amyloid-Plaque (Ablagerungen), wodurch Kurkuma auch zur Vorbeugung von Alzheimer beiträgt.