Blähungen

Blähungen

Haben Sie sich jemals gefragt wie Ihr Verdauungssystem funktioniert? Können Sie sich vorstellen, wie viel Nahrung dieses Organ während Ihres Lebens verarbeiten muss? Hier ein paar Zahlen, die Sie staunen lassen werden: Ein Mann mit ungefähr 70 Kilogramm Körpergewicht, der körperlich aktiv ist, nimmt bei normalem Essverhalten etwa 1,5 Kilogramm Lebensmittel am Tag zu sich. Das sind innerhalb eines Jahres (1.5 x 365 Tagen) 548 Kilogramm. Der durchschnittliche Lebensmittelkonsum der Menschen in den Industrieländern liegt also bei knapp über einer halben Tonne. Diese Menge beträgt sieben bis acht Mal mehr als eine Person wiegt. Wenn wir von einem Durchschnittsalter von 70 Jahren ausgehen, liegt der Verbrauch an Lebensmitteln innerhalb dieser Zeit bei 38 Tonnen!

Doch während viele Menschen darauf achten, ihr Auto in einwandfreiem Zustand zu halten, schenken sie ihrem Verdauungssystem nur wenig Aufmerksamkeit. Eine Maschine oder ein Auto kann ohne regelmäßige Wartung nicht richtig funktionieren. Unsere Verdauungsorgane büßen jedoch ebenfalls ihre Funktion ein, wenn sie nicht gesund erhalten werden. Typische Symptome von Störungen in den Verdauungsstörungen sind Blähungen, Sodbrennen sowie ein Blähbauch durch die Bildung von Darmgasen. Dies sind Signale Ihres Verdauungssystems, welche es sendet, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass etwas zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit tun müssen.

Verdauungsprobleme können durch viele Faktoren verursacht werden, z. B. durch einen Mangel an Verdauungsenzymen, ein träges Verdauungssystem, Parasiten, aber auch durch Divertikulose, Reizdarmsyndrom (RDS), entzündliche Beeinträchtigung des Dünn- und Dickdarms, Morbus Crohn und sogar Darmkrebs. Deshalb ist es immer ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Allerdings liegt es in Ihrer Verantwortung, um Schritte zu einer Verbesserung Ihrer Gesundheit zu unternehmen. Durch rechtzeitige Maßnahmen können Sie schnell Beschwerden und Schmerzen los werden.

Die umfangreiche Aufgabe des Verdauungssystems

Ein gut funktionierendes Verdauungssystem ist von großer Bedeutung für die Gesundheit, denn es arbeitet jeden Tag am Maximum. Es besteht aus dem Verdauungstrakt der mit der Mundöffnung beginnt, sich über Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm bis zum Enddarm fortsetzt und beim After endet. Es ist durchlaufend 5 Meter lang (nach dem Tod, wenn sich die Muskeln entspannen kann er bis zu 10 Meter lang sein). In der Mundhöhle produzieren Speicheldrüsen den Speichel, der beim Zerkleinern und Verflüssigen der Nahrung hilft. Am Beginn des Dünndarms – dem Zwölffingerdarm – liegen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und Leber und hier tritt die Galle in das System ein.

Das Verdauungssystem besteht also aus einer komplexen Gruppe von Organen. Jedes von ihnen hat eine andere, aber sehr wichtige Funktion. Aus diesem Grund müssen die Tätigkeiten der einzelnen Organe aufeinander abgestimmt sein und die Organe müssen Verbindung miteinander haben. Das Verdauungssystem erfüllt einige sehr wichtige Funktionen:

  • Aufnahme von Nahrung
  • Aufbrechen von Nahrung – es bricht sie auf mithilfe von mechanischen und chemikalischen Mitteln
  • Absorption der Nahrung: es absorbiert die Produkte der Verdauung (Glucose, Fructose, Aminosäuren, Fettsäuren)
  • Elimination: es entfernt unbrauchbare oder schädliche und Produkte in Form von Kot.

Wenn eine der oben erwähnten Aktivitäten nicht richtig funktioniert, verlangsamt ist oder ganz stoppt, kann dies leichte, aber auch gravierende Verdauungsprobleme nach sich ziehen.

Die Ursachen für Verdauungsprobleme

Probleme mit der Verdauung können in jedem Lebensalter auftreten, vor allem dann, wenn man sich nicht um die natürliche Physiologie der Verdauung kümmert und der gesunden Ernährung nicht viel Aufmerksamkeit schenkt. Abgesehen von schlechten Essgewohnheiten können aber auch andere Faktoren zu Störungen führen.

Die häufigsten Verdauungsprobleme sind:

  • die unzureichende Produktion von Verdauungsenzymen im Verdauungssystem (z. B. sind Lipasen notwendig, um Fette abzubauen; Proteasen, Pepsin, Trypsin und Renin, werden für die Verdauungsproteine benötigt; Saccharase, Maltase und Laktase um Zucker zu brechen und Ptyalin und α-Amylase um Stärken zu brechen usw.).
    Was kann helfen?
    Es ist wichtig, den Verzehr von rohem Gemüse und Obst und das Trinken von frischen Gemüse- und Obstsäften zu steigern, da diese eine ausgezeichnete Quelle darstellen und Verdauungsenzyme in großen Mengen enthalten. Der Saft aus grüner Gerste bietet ebenfalls eine große Menge an geeigneten Verdauungsenzymen. Eine andere Quelle ist die Frischwasseralge Spirulina, die Chlorella. Medikamente für den Magen in Form von Tabletten wirken ebenfalls unterstützend. Es ist eine natürliche Mischung von Enzymen notwendig, um die Verdauung zu verbessern. Die Mischung an Enzymen ist eingeschlossen in speziellen Kapseln, damit sie der Säurewirkung des Magens überlebt und so unversehrt im Dünndarm ankommt. Hier unterstützen die Enzyme eine geregelte Verdauung.
  • die reduzierte Produktion von Salzsäure im Magen. Die Zellen der Schleimhaut des Magens setzen die Magensäure frei. Diese verwandelt Papsinogen in aktive Pepsine – Enzyme, welche den Prozess zum Brechen der Proteine im Magen aktivieren.
    Was kann helfen?
    Wenn Sie feststellen, dass der Verzehr von Lebensmitteln mit einem hohen Proteingehalt Verdauungsprobleme verursacht, kann die Ursache in der reduzierten Produktion von Magensäure liegen. Eines der Heilmittel ist eine Nahrungsergänzung einzunehmen, die Betain-Hydrochlorid beinhaltet.
  • ein träges Verdauungssystem. Es ist recht einfach festzustellen, ob die Verdauungsprobleme mit einer Trägheit im Verdauungssystem zusammenhängen. Um herauszufinden, wie lange die Nahrung braucht, um das Verdauungssystem zu durchlaufen, können ein paar Kohletabletten (diese geben dem Stuhl eine schwarze Farbe) zusammen mit der Mahlzeit eingenommen werden. Wenn das Verdauungssystem optimal arbeitet, beträgt die Zeit zwischen Nahrungsaufnahme und dem Stuhlgang ungefähr 12 – 14 Stunden. Das Essen sollte innerhalb von 36 – 48 Stunden komplett als Stuhlgang ausgeschieden sein. (das bezeichnet man als Haltezeit). Wenn die Durchlaufzeit mehr als 14 Stunden und die Haltezeit mehr als 72 Stunden beträgt dann bedeutet dies, dass ein träges Verdauungssystem vorliegt.
    Was kann helfen?
    Sollten Sie feststellen, dass Ihr Verdauungssystem träge ist, dann ist der erste Schritt eine Reinigungskur durchzuführen, um den Darm auf natürliche Weise zu reinigen. Vermeiden Sie Abführmittel und fügen Sie stattdessen schrittweise Ballaststoffe Ihren Nahrungsmitteln bei. Ballaststoffe durchlaufen den gesamten Darm ohne sich zu verändern und unterstützen damit die Muskeltätigkeit, außerdem entsteht im Darm eine zusätzliche Masse. Allerdings ist es sehr wichtig die Aufnahme von Flüssigkeit zu erhöhen. Dies ist notwendig, da die Ballaststoffe aufquellen, und wenn Sie nicht genügend trinken, absorbieren die Ballaststoffe die Flüssigkeit aus dem Darm.

Einige Nahrungsmittel sind besonders geeignet, die Verdauungsfunktionen wieder herzustellen:

  • Knoblauch und Zwiebeln reinigen das Verdauungssystem.
  • Leinsamen, Trockenpflaumen, Rhabarber, Ingwer, Chili, Lakritz, Olivenöl und Honig helfen bei leichten Fällen von Verstopfung.
  • das Programm reinigt den Darm, entgiftet, befreit von Ablagerungen und Parasiten.

Eine gesunde Verdauung wird auch durch regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt.

Die Ursache für lästige Blähungen

Haben Sie es leid einen Blähdarm, Völlegefühl und Gase oder einen Blähbauch zu haben? Hier erfahren Sie, welche Ursachen für diese lästigen Symptome verantwortlich sind und wie man sie vermeidet.

  1. Schlechte Verdauung, d. h. das Vorhandensein von Nahrung im Magen und Dünndarm, welche nicht ausreichend aufgespalten und absorbiert wurde. Wenn diese Nahrung den Dickdarm erreicht, durchläuft sie einen unangenehmen Fäulnis- und Gärungsprozess. Diese unvollständig verdaute Nahrung trifft hier auf Billionen von Bakterien und Hefen, die – solange sie im Gleichgewicht sind – die natürliche und gesunde Darmflora bilden. Die Hefebakterien produzieren Gase (z. B. Kohlendioxid, Methan, Wasserstoff, Schwefelwasserstoff und Mercaptane), die Fäulnisbakterien produzieren Ammoniak, Sulfone, Phenol usw. und am Ende immer Kot. Einige dieser Gase verströmen einen speziellen Geruch, zum Beispiel Hydrosulfat, das nach faulen Eiern riecht und das Gefühl einer übermäßigen Geblähtheity hervorruft.

    Einige Lebensmittel verursachen auch verstärkt Blähungen, da sie mehr unverdauliche Saccharide enthalten als andere Lebensmittel. Bohnen sind dafür bekannt, dieses Symptom in besonderem Maße hervorzurufen. Abgesehen von Hülsenfrüchten gibt es auch andere Lebensmittel die Blähungen oder Völlegefühl und Gase verursachen. Dies sind vor allem verschiedene Kohlarten (Broccoli, Wirsing, Blumenkohl, Weißkohl etc.), Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, rote Rüben, Kartoffeln, Hefe im Brot, Weizen, Radieschen. Menschen, die nicht in der Lage sind Laktose zu brechen, leiden häufig unter Blähungen nach dem Genuss von Milch. Dies ist auf die Aktivitäten der Darmbakterien zurückzuführen, die Laktose verarbeiten.
  2. Parasiten; es ist typisch unter häufigen Blähungen und Bauchkrämpfen zu leiden, wenn Parasiten im Körper vorhanden sind. Bestimmte Parasiten kommen vor allem im oberen Teil des Dünndarms vor und verursachen in diesem Bereich Entzündungen. Die Entzündung führt zu Gasen und zu Völlegefühl.
  3. Innere Störungen – Reizdarmsyndrom (RDS), Darmentzündung – Divertikulose. Divertikel sind kleine Aussackungen, die sich an den Darmwänden bilden und in denen sich Nahrungsreste ansammeln können. Die Nahrung wird durch Bakterien fermentiert, welche Gase produzieren, was zu Blähungen und Gasen führt und Beschwerden im Magen verursacht. Die Entzündung der Taschen führt zu Divertikulose. Die Anzeichen sind Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und nicht selten auch Fieber.

Wie lassen sich Blähungen und Gase zum Verschwinden bringen?

  • essen Sie langsam und kauen Sie gut. Essen Sie außerdem nicht zu viel, und greifen sie auf einfache, naturbelassene Lebensmittel zurück.
  • Entfernen von Ablagerungen und Parasiten durch Reinigung des Dickdarms.
  • Erhöhung der Aufnahme von Ballaststoffen und Milchsäurebakterien – Probiotika
  • Blähungen können mit Anis-, Fenchel- und Kümmeltee gemildert werden.

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