Verstopfung

Verstopfung

Die Verstopfung (auch obstipation genannt) ist eine Sache, worüber niemand gerne spricht, aber es kommt bei fast jedem einmal oder mehrmals im Leben vor.

Was ist eine Verstopfung?

Wenn der Stuhlgang selten und schwer ist, dann liegt eine Verstopfung vor. Der Zeitraum zwischen zwei Stuhlgängen kann von Person zu Person variieren. Es gibt einige, die täglich sogar dreimal Stuhlgang haben und andere wiederum nur einmal oder zweimal in der Woche. Im Allgemeinen kann man sagen, dass wir von einer Verstopfung sprechen, wenn die Häufigkeit des Stuhlgangs weniger als drei pro Woche beträgt oder zwischen zweimal Stuhlgang mehr als 48 Stunden vergehen.

Die Diagnose der Verstopfung

Die Feststellung der Diagnose folgt aufgrund der Symptome. Wenn von den aufgezählten Symptomen mindestens zwei in den letzten drei Monaten festgestellt wurden, dann besteht die Gefahr einer Verstopfung:

  • Man muss sich anstrengen, damit der Stuhlgang herauskommt,
  • in mindestens 25% der Fälle ist der Stuhl hart
  • in mindestens 25% der Fälle wird der Darm nicht vollständig entleert
  • es kommt nur zweimal oder seltener Stuhlgang pro Woche vor

Was sind die Ursachen einer Verstopfung?

Die Gründe können sehr vielfältig sein, meistens aber ist es die Folge einer unregelmäßigen Darmfunktion und kein strukturelles Problem.

Die Gründe der Verstopfung

  • geringe Flüssigkeitszufuhr
  • ballaststoffarme Ernährung
  • wenn der normale Lebensstil oder die Ernährung durch etwas gestört wird, zum Beispiel durch eine Reise
  • bewegungsarmer Lebensstil
  • Stress
  • die Zurückhaltung des Stuhls wegen Hämorriden
  • die Einnahme von zu viel Abführmitteln wird nach einiger Zeit zur Angewohnheit und führt zu Darmträgheit
  • eine Schilddrüsenfehlfunktion
  • ein neurologisches Problem, wie zum Beispiel die Parkinson-Krankheit oder Multiple Sklerose Diabetes
  • unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten (besonders von Schmerzmitteln, Narkotika, Antidepressiva, einigen harntreibenden Medikamenten, Eisenverbindungen, Aluminium Hydroxid, Herzmedikamenten und Kalziumantagonisten)
  • Anorexia, Bulimie
  • Reizdarmsyndrom, colitis ulcerosa (entzündliche Darmerkrankung)
  • Schwangerschaft
  • Darmkrebs
  • in einigen Fällen kann auch eine Schwäche der Nerven und Muskelfunktionen des Darms zu einer Verstopfung führen

Was können die Folgen einer Verstopfung sein?

Die Folgen einer Verstopfung sind ein angeschwollener Bauch oder Bauchschmerzen, welche oft im Zusammenhang mit Brechreiz auftreten. Normalerweise absorbiert der Dickdarm Wasser aus dem Stuhl. Wenn das Vorwärtskommen des Stuhls sich verlangsamt, verliert der Stuhl mehr Wasser, das führt zu einem harten, trockenen Stuhl, welcher nur schwer weiterbefördert werden kann.

Ein langfristig harter Stuhl kann auch Hämorriden verursachen. Die Adern um den After können während des Stuhlgangs stark belastet werden, deshalb bilden sich Hamorridenknoten. Während des Stuhlgangs kann der Blutdruck der großen Anstrengung wegen außerordentlich hoch ansteigen. Weitere Folgen einer Verstopfung können Abgespanntheit, Unregelmäßigkeiten der Haut, Gelenk- und Kopfschmerzen und noch viele andere Probleme sein. Der Dickdarm ist der Teil des Darmsystems, der sich vom Blinddarm bis zum Mastdarm erstreckt, er spielt die wichtigste Rolle bei der Entgiftung des Körpers. Ein gesunder Organismus kann die giftigen Stoffe, denen wir Tag für Tag ausgesetzt sind, ausscheiden. Die Lebensmittel-Zusätze, die Konservierungsstoffe, die Geschmacksverstärker, die Unkrautbekämpfungsmittel, die Schädlingsbekämpfungsmittel und die die Umwelt verschmutzenden Stoffe werden alle als Teil des inneren Entgiftungsprozesses durch den Dickdarm ausgeschieden. Im Fall einer Verstopfung bleiben diese Giftstoffe im Darmkanal stecken und werden anstatt der Entleerung absorbiert.

Wann sollte man wegen einer Verstopfung einen Arzt aufsuchen?

Für die meisten Menschen ist es nicht notwendig sich wegen einer Verstopfung in ärztliche Behandlung zu begeben, denn nur bei sehr wenigen Menschen verursacht es ein ernsthaftes Problem. Falls schon seit zwei Wochen eine Verstopfung vorliegt, lohnt es sich aber auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen, um den Grund herauszufinden. Eine Verstopfung kann auch durch Darmkrebs verursacht werden und in diesem Fall ist die frühzeitige Erkennung in Hinblick auf die Behandlung von entscheidender Wichtigkeit.

Aufklärung der Ursache für eine Verstopfung

Der Arzt kann folgende Tests zur Aufklärung der Ursache der Verstopfung machen:

  • eine Blutuntersuchung, falls der Verdacht einer Hormon-oder Stoffwechselstörung besteht, eine Urin-und Stuhluntersuchung kann ebenfalls notwendig sein
  • den Bauch abtasten und mit Stethoskop abhören
  • eine gründliche Untersuchung des Darms mit Hilfe von Koloskopie und Rektoskopie, notfalls mit einem Kontrastmitteleinlauf für eine Röntgendiagnostik zur Erkennung eines Darmverschlusses

Bei den meisten Patienten stehen die Stuhlgang-Beschwerden nicht im Zusammenhang mit einer Krankheit, sondern treten wegen einer der folgenden Ursachen auf:

Verstopfungen vorbeugen

Man kann einer Verstopfung vorbeugen indem man Folgendes beachtet

Was ist zu tun, wenn die Verstopfung bereits besteht?

Für die Behebung einer Verstopfung wird der Verzehr von folgenden Dingen empfohlen: Pflaumen, Kaffee, Sauerkraut, reichlich Flüssigkeit, Leinsamen oder Bittersalz aus der Apotheke. Essen sie auf keinen Fall Schokolade oder Kakao, dadurch wird der Stuhl nur noch härter.

Die langfristige Einnahme von Abführmitteln ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da diese nach einiger Zeit zur Abhängigkeit führen können.

Der Ballaststoff gegen die Verstopfung

Der Ballaststoff enthält natürliche Inhaltsstoffe, welche die Menge des Stuhls erhöhen, für eine weichere Konsistenz sorgen und dadurch die Verstopfung beseitigen. Daneben reinigt der Ballaststoff den Dickdarm, befreit die Darmwand von den Schlacke-Ablagerungen und stellt das Gleichgewicht der Darmflora her, daher sind die Beseitigung der Verstopfung und dieses Ergebnis nicht nur vorübergehend, sondern langfristig. Die Dauer des Ergebnisses hängt vorwiegend davon ab, wie ballaststoffreich man sich nach dem Abschluss der Darmreinigungs-Kur ernährt. Der Ballaststoff kann nicht nur für eine gewisse Periode, sondern auch regelmäßig angewendet werden und führt zu keiner Abhängigkeit und er kann nicht überdosiert werden. Außerdem werden nicht nur die Därme sauber gehalten, sondern auch die Möglichkeit einer weiteren Verstopfung wird ausgeschlossen und der tägliche Bedarf an Ballaststoffen ist gedeckt.

  • Darmträgheit, das heißt eine langsame Bewegung der Därme. Der Dickdarm reagiert nicht auf die stimulierenden Umstände, welche normalerweise einen Stuhlgang auslösen: Nahrungsaufnahme, ein voller Magen, ein voller Dickdarm oder der Stuhl der sich im Mastdarm befindet.
  • Mastdarmverschluss: Die verklumpten, unverdaulichen oder nur teilweise verdauten Stoffe – die sogenannten Bezoare – können den Darmkanal verschließen. Fremdkörper können ebenso eine Verstopfung erzeugen. Der Dünndarm kann ebenfalls verschlossen werden, wenn sich dort aufgrund einer Bauchoperation Verwachsungen oder narbiges Gewebe bilden.
  • Dyschezie: der Kranke kann seine Becken- und Mastdarmmuskeln nicht kontrollieren. Während eines normalen Stuhlgangs muss man die Muskeln des Beckenbodens sowie die Muskeln des Mastdarms, die Harnblase und die Gebärmutter und die den After zuhaltenden kreisförmigen Muskeln entspannen. Gelingt das nicht, wird der Stuhlgang erfolglos sein, egal wie sehr man sich auch anstrengt.

Verstopfungen vorbeugen

Man kann einer Verstopfung vorbeugen indem man Folgendes beachtet

  • eine gesunde Ernährung: ballaststoffreiche Lebensmittel (Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Backwaren aus Vollkornmehl)
  • eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2-3 Liter Wasser pro Tag)
  • regelmäßige Bewegung

Was ist zu tun, wenn die Verstopfung bereits besteht?

Für die Behebung einer Verstopfung wird der Verzehr von folgenden Dingen empfohlen: Pflaumen, Kaffee, Sauerkraut, reichlich Flüssigkeit, Leinsamen oder Bittersalz aus der Apotheke. Essen sie auf keinen Fall Schokolade oder Kakao, dadurch wird der Stuhl nur noch härter.

Die langfristige Einnahme von Abführmitteln ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da diese nach einiger Zeit zur Abhängigkeit führen können.

Der Ballaststoff gegen die Verstopfung

Der Ballaststoff enthält natürliche Inhaltsstoffe, welche die Menge des Stuhls erhöhen, für eine weichere Konsistenz sorgen und dadurch die Verstopfung beseitigen. Daneben reinigt der Ballaststoff den Dickdarm, befreit die Darmwand von den Schlacke-Ablagerungen und stellt das Gleichgewicht der Darmflora her, daher sind die Beseitigung der Verstopfung und dieses Ergebnis nicht nur vorübergehend, sondern langfristig. Die Dauer des Ergebnisses hängt vorwiegend davon ab, wie ballaststoffreich man sich nach dem Abschluss der Darmreinigungs-Kur ernährt. Der Ballaststoff kann nicht nur für eine gewisse Periode, sondern auch regelmäßig angewendet werden und führt zu keiner Abhängigkeit und er kann nicht überdosiert werden. Außerdem werden nicht nur die Därme sauber gehalten, sondern auch die Möglichkeit einer weiteren Verstopfung wird ausgeschlossen und der tägliche Bedarf an Ballaststoffen ist gedeckt.

Abführender Faulbaum 3

Obwohl der Faulbaum nicht zu den populärsten Heilkräutern gehört, ist er wegen seiner abführenden und entgiftenden Wirkung seit Jahrhunderten ein beliebter Grundstoff der Volksheilkunde. Er ist besonders wirksam bei Verstopfung und Hämorrhoiden und bei der Bewahrung der Gesundheit bei Prostata. Weitere Namen für Faulbaum sind Pulverholz und Rhamnus frangula. Der Faulbaum ist eine zur Familie de...
Lesen Sie weiter

Zuverlässige Darmreinigung, um die Hindernisse gut nehmen zu können 2

Obwohl die Darmreinigung heutzutage zu einem populären Thema geworden ist, ist sie keine Neuheit, da die verschiedenen Methoden zur natürlichen Darmreinigung auf der ganzen Welt seit Jahrhunderten bekannt sind. Diese Tradition setzt sich auch in unseren Tagen fort. Es gibt viele Produkte auf dem Markt, die den Anspruch, dass die Darmreinigung ohne giftige Chemikalien ablaufen soll, erfüllen. Da...
Lesen Sie weiter

Süßfenchel – gesund und köstlich 1

Fenchel - Foeniculum vulgare - ist ein bekanntestes Mitglied der Familie der Doldenblütler. Dank seines angenehmen Geschmacks ist Fenchel eine beliebte Zutat der mediterranen Küche, zusätzlich hat er auch eine hervorragende entgiftende bzw. entzündungshemmende Wirkung und dient außerdem als Antioxidans, so trägt er auch zur Gesundheit der Blutgefäße und des Darmtrakts bei. Darüber hinaus hilft Fen...
Lesen Sie weiter